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Blogreihe Metaverse: Teil 1 – Hintergründe, Zahlen und Fakten

Metaverse eine Zukunftsvision oder Realität

Blogreihe Metaverse: Teil 1 – Hintergründe, Zahlen und Fakten

Das Metaverse wird zunehmend gehypt. Ist es eine Zukunftsvision oder nicht schon längst real? Zurzeit lesen wir viel über Chancen, Risiken und Potentiale, aber verstehen wir was da passiert? Und was bedeutet das für jeden einzelnen und insbesondere für jede Frau? Wir wollen euch mitnehmen auf unsere Reise in die virtuelle Welt – inhaltlich und schon bald auch ganz konkret als Nutzer:in der ersten unabhängigen Financial Wellness Plattform im Metaverse – dem SmartPurse Metastudio.

 Manch eine erinnert sich vielleicht noch daran, als wir vor rund 20 Jahren mit Second Life erstmals begannen, eine neue Onlinewelt aufzubauen, uns dort trafen und sogar miteinander handelten. In seiner Blütezeit hatte Second Life über eine Million regelmässige Nutzer:innen. Und was viele nicht wissen, die Plattform gibt es immer noch – allerdings ist sie weit hinter den damaligen Erwartungen geblieben.

 Zwei Jahrzehnte später ist das Metaverse in aller Munde und oft fällt der Begriff in Verbindung mit Facebook, das mittlerweile in Meta umbenannt wurde. Aber es gibt nicht nur Metas Plattform Horizon Worlds, sondern viele Metaversen, also Onlinewelten in denen sich Menschen virtuell begegnen und ihre Zeit verbringen. Ein besonders erfolgreiches Beispiel ist Epics Videospiel Fortnite, das mittlerweile viel mehr als nur ein Spiel ist. 350 Millionen aktive Nutzer:innen besuchen dort Live-Konzerte grosser Stars, Ausstellungen und können sich auch noch kreativ austoben.  

Unternehmen im Metaverse

Unternehmen entdecken das Metaverse

Viele Unternehmen stehen zwar noch am Anfang, interessieren sich aber schon seit Jahren für das Metaverse. Andere sind schon präsent, beispielsweise Microsoft, Binance, Decentraland oder bald auch Sygnum, die als erste Schweizer Bank im Äquivalent des New Yorker Times Square ihren Metaverse-Hub eröffnet. Sie alle schaffen virtuelle Welten und Umgebungen, digitale Güter und sogar Architektur oder Arbeitsökologien.

Laut dem US-Beratungsunternehmen McKinsey bietet die neue Welt unglaubliche Entwicklungschancen. Im Report „Value creation in Metaverse“ prognostiziert McKinsey, dass das Metaverse bis 2030 einen Wert von bis zu fünf Billionen Dollar erreichen kann. 

Allein in diesem Jahr haben laut McKinsey Unternehmen, Risikokapital- und Private-Equity-Firmen schon mehr als 120 Milliarden Dollar in das Metaverse investiert – doppelt so viel als die gesamten Investitionen des vergangenen Jahres, die bei 57 Milliarden Dollar lagen.

Die grössten wirtschaftlichen Treiber sieht McKinsey im E-Commerce mit 2,6 Billionen Dollar, noch vor dem virtuellen Lernen mit 270 Milliarden Dollar, der Werbung mit 206 Milliarden Dollar und dem Gaming mit 125 Milliarden Dollar. Zahlen, die einen schwindeln lassen und die Macht der neuen Welt verdeutlichen.

Frau im Metaverse

Wie reagieren die Verbraucher:innen?

Neueste Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit sich in Zukunft durchaus vorstellen kann, ein Metaverse zu nutzen. Laut der Accenture Technologie Vision 2022 erleben wir gerade einen tiefgreifenden Wandel: Mehr als jede zweite Person weltweit ist der Meinung, dass sich der Alltag und die Lebensweise immer mehr in die virtuelle Welt verlagern wird und 72 Prozent der Führungskräfte weltweit sind der Meinung, dass sich das Metaverse positiv auf ihre Organisation auswirken wird.

Beschleunigt wurde diese Entwicklung von unterschiedlichen Faktoren. Eine verbesserte Hardware, stabile Internetverbindungen, bessere Rechenleistungen und neue Zahlsysteme haben die Vision einer virtuellen Welt in greifbare Nähe gerückt. So ermöglicht beispielsweise die Blockchain Technologie die sichere Bezahlung mittels Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether. Aber auch das Nutzungsverhalten von uns allen hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie grundlegend verändert. Online einzukaufen und Besprechungen mit Zoom abzuhalten haben geholfen, digitale Vorbehalte abzubauen. Der nächste Schritt in eine virtuelle Umgebung ist damit einfacher geworden.

Hat die Metaverse-Ära also begonnen? Egal, wie du dazu stehst, Zeit sich mit der neuen Welt vertraut zu machen, ist es allemal. Dies gilt für Unternehmen, Gründer:innen und jede und jeden Einzelnen von uns. Je früher wir damit starten, desto bessere Chancen haben wir, uns sicher und erfolgreich im Metaverse zu bewegen. Warum nicht schon jetzt die virtuellen Produkte, Angebote und Möglichkeiten entdecken? Egal ob Kunst, Weiterbildung, Shopping oder auch eine virtuelle Reise in neue Länder – alles erweitert den Horizont und langfristig die Zukunftschancen, insbesondere für Frauen, die leider im Metaverse noch unterrepräsentiert sind.

Komm mit uns ins Metaverse

Auch das SmartPurse Team will wissen, was die neue Welt kann und neue Lern- und Kommunikationsmethoden ins Metaverse bringen – Finanzbildung so spannend wie möglich. 

Noch sind wir beim Einrichten unseres Meta Studios und lernen gerade viel dazu. Ab dem 4. Oktober ist es dann soweit: Wir eröffnen die weltweit erste unabhängige Financial Wellness Plattform im Metaverse und schaffen neue Räume und Möglichkeiten, um Finanzwissen spielerisch, interaktiv und inspirierend zu vermitteln.

Mit dem SmartPurse Metastudio werden wir neue Technologie und neue Formen der Finanzen für alle erlebbar und interessant machen, so dass sich jede(r) das Grundwissen interaktiv aneignen kann. 

 Ein weiterer Schritt in Richtung finanzieller Gleichstellung von Frauen und Männern. Denn auch in der neuen Welt gibt es in Sachen Gleichstellung grossen Bedarf. Noch ist das Metaverse von Männern dominiert. Doch dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.

 

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