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Ist es falsch, mehrere Einkommensströme zu haben?

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Ist es falsch, mehrere Einkommensströme zu haben?

Es war einmal eine Zeit, in der die Vorstellung, mehrere Einkommensquellen zu haben, oft als seltsam oder sogar anrüchig angesehen wurde. Der Hauptjob, der traditionell von 9 bis 17 Uhr ausgeübt wurde, galt als der "richtige" Weg, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Idee, nebenbei Geld zu verdienen, wurde oft als Zeichen von Geldnot oder mangelnder Loyalität zum Hauptarbeitgeber betrachtet. Doch Zeiten ändern sich, und in der heutigen Arbeitswelt erleben wir eine Verschiebung weg von dieser veralteten Vorstellung. Es ist an der Zeit, das Tabu um die Nebenerwerbstätigkeit zu brechen und die Vorteile und Chancen, die sich aus mehreren Einkommensströmen ergeben, genauer zu betrachten.

Die neue Realität der Arbeit

In der heutigen digital vernetzten Welt hat sich die Natur der Arbeit drastisch verändert. Die traditionelle Vorstellung von lebenslangen, sicheren Arbeitsplätzen ist längst nicht mehr die Norm. Statt dessen sind befristete Verträge, freiberufliche Tätigkeiten und projektbezogene Arbeit auf dem Vormarsch. Diese Veränderungen in der Arbeitswelt haben dazu geführt, dass viele Menschen nach alternativen Einkommensquellen suchen.

Warum mehrere Einkommensströme?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen mehrere Einkommensströme anstreben. Hier sind einige der wichtigsten:

Finanzielle Sicherheit: Einkommensdiversifikation kann dazu beitragen, das Risiko zu streuen. Wenn ein Einkommensstrom versiegt (z. B. aufgrund von Jobverlust), kann ein anderer Einkommensstrom die finanzielle Sicherheit gewährleisten.

Einkommenssteigerung: Zusätzliche Einkommensströme können dazu beitragen, das Gesamteinkommen zu steigern. Dies kann genutzt werden, um Schulden abzuzahlen, zu sparen oder in Investitionen zu tätigen.

Flexibilität: Nebenerwerbstätigkeiten bieten oft mehr Flexibilität als herkömmliche Vollzeitarbeit. Dies ist besonders vorteilhaft für Eltern, Studierende und Personen, die eine Work-Life-Balance suchen.

Leidenschaft und Talententfaltung: Nebenerwerbstätigkeiten ermöglichen es Menschen, ihre Leidenschaften und Talente zu verfolgen. Dies kann nicht nur finanziell belohnend sein, sondern auch persönliche Erfüllung bringen.

Krisenvorsorge: In unsicheren Zeiten, wie wir sie in jüngster Zeit erlebt haben (z. B. während der COVID-19-Pandemie), kann ein zusätzlicher Einkommensstrom als Absicherung dienen.

Die Vielfalt der Nebenerwerbsmöglichkeiten

Die Möglichkeiten, zusätzliches Geld zu verdienen, sind heute vielfältiger denn je. Hier sind einige Beispiele:

Freiberufliche Tätigkeiten: Freiberufliche Tätigkeiten in den Bereichen Schreiben, Grafikdesign, Webentwicklung und viele andere Branchen sind weit verbreitet.

Online-Verkauf: Der Online-Handel über Plattformen wie Amazon, eBay und Etsy ermöglicht es Personen, ihre Produkte zu verkaufen.

Teilzeitjobs: Viele Menschen nehmen Teilzeitjobs in Bereichen wie Einzelhandel, Gastronomie oder Bildung neben ihrem Hauptjob an.

Investitionen: Das Investieren in Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kryptowährungen kann zusätzliche Einkommensströme schaffen.

Bildung und Schulungen: Wenn Sie über Fachwissen in einem bestimmten Bereich verfügen, können Sie Schulungen oder Kurse anbieten.

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Die wachsende Akzeptanz von Nebenerwerbstätigkeiten

Die Einstellung gegenüber Nebenerwerbstätigkeiten hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Früher wurden Nebenerwerbstätigkeiten oft als störend für den Hauptjob angesehen. Heutzutage werden sie jedoch oft als Möglichkeit angesehen, die berufliche Entwicklung zu fördern und finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Statistiken zur Nebenerwerbswirtschaft

Laut einer Umfrage des McKinsey Global Institute hatten 20 bis 30 Prozent der Arbeitnehmer in den USA und Europa im Jahr 2016 alternative Erwerbsformen, wie freiberufliche Tätigkeiten oder Teilzeitarbeit. Dieser Trend wird voraussichtlich weiter ansteigen.

In den USA hat der Anteil der Menschen, die einen Nebenjob haben, seit der Jahrtausendwende zugenommen. Laut dem Bureau of Labor Statistics arbeiteten im Jahr 2000 etwa 4,8 Prozent der Arbeitnehmer in den USA in mehreren Jobs. Im Jahr 2019 stieg dieser Anteil auf 5,9 Prozent.

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